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Laufen an kalten Tagen – kann das gesund sein?

Okt 13 2011

Wer regelmäßig joggt, kurbelt die Serotonin-Produktion an („Gute-Laune-Hormon“). Das Resultat: Man fühlt sich entspannter und ist besser drauf, dadurch steigt die Leistungsbereitschaft. Depressive Stimmungen werden vorgebeugt.

Laufen killt nicht nur lästige Kilos es schützt auch den Körper. Wer den ganzen Tag im warmen Büro hockt, riskiert schnell eine Erkältung, denn der Körper benötigt Temperaturunterschiede, um seine Abwehrkräfte anzukurbeln. Gleichmäßige Bewegung an der frischen Luft ist die beste Maßnahme. Durch Produktion von körperlichen Abwehrstoffen werden diese Killerzellen aktiviert und schützen den Körper vor gefährlichen Viren und – was inzwischen allen bekannt sein dürfte frische Luft – klarer Kopf! Den „Gute-Laune-Effekt“ wird man sicher auch an kalten Tagen nach dem Laufen erzielen aber ist das dann noch  so gesund bei den Temperaturen oder sollte man allein schon der Lunge zu Liebe in dieser Jahreszeit auf das Laufen verzichten?

Vielen gelingt es nicht, den inneren Schweinehund an lauen Sommerabenden zu überwinden und Sport zu treiben. Und dann erst im Winter – bei Kälte und Frost? Das kann nicht gesund sein – meinen viele Sportler. Keine faulen Ausreden! Eiskälte, Wind und frühe Dunkelheit ist kein Grund und auch kein Hindernis. Schlechtes Wetter gibt es nicht! Natürlich ist die Location saukalt bei dem Wetter, deshalb nicht gerade an fließenden Gewässern entlang laufen – da ist es noch frischer! Wer laufen will, kann dies immer überall tun! Gegen das Joggen und Walken spricht im Winter nichts dagegen. Ganz im Gegenteil. Auch bei Minustemperaturen gibt es also keine Ausreden gegen das Joggen oder Walken in der freien Natur. Trockene Kälte (unter Null) wird dabei in der Regel besser vertragen als feuchte Kälte.

Kleiner Tipp für alle „energiesparenden“ Wesen oder klipp und klar gesagt für jede faule Sau unter uns. Schleppt einen Kumpel mit oder einen Kollegen – so kommt Routine ins Laufen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Joggen ist wie Medizin, wenn man es einmal geschafft hat, den inneren Schweinehund zu überwinden. Als Ausgleichssport für chronische „Schreibtischtäter“ und andere sitzende Gesellen wirkt es wahre Wunder. Lauftraining baut nicht nur Stresshormone ab, sondern bringt den wintermüden Kreislauf in Schwung, trainiert das Immunsystem und stärkt das Herz. Es kommt aiuch garnicht zunächst auf das Temp an. Die Geschwindigkeit sollte man erst steigern, wenn man in der Lage ist locker 40 Minuten durchzulaufen. Während des Laufs sollten Jogger in der Lage sein, ein knappes Gespräch führen zu können, ohne permanent nach Luft schnappen zu müssen.

Man sollte nur einige Regeln beachten nämlich richtige und passende Wäsche tragen – um sich die Lunge nicht zu schädigen oder die eine oder andere Erkältung zu vermeiden. Doch welche Wäsche bei welchem Wetter?

Kühl & trocken

So kleiden, als wäre es zehn Grad wärmer. Bei Temperaturen im unteren Pulsbereich sind Shirt, Weste und eine dreiviertellange Tight (hauteng anliegende Hose, wie Leggins) von Vorteil kombiniert mit dünnen Handschuhen und Strinband.

Kalt & trocken

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt – optimal eingepackt sein! Dünnes Shirt, ein warmes Oberteil und darüber eine Jacke am besten eine, die sich schnell zur Weste umwandeln lässt. Und auch hier dürfen natürlich Mütze und Handschuhe nicht fehlen.

Kalt & nass

Die letzte Instanz das sogenannte worst-case-Wetter. In dem Fall helfen nur noch mehrere dünne Schichten:

–          Funktionsunterwäsche

–          Thermo-Langarm-Shirt und warme Tight

–          Wasser- und windabweisende Jacke

–         Dicke Mütze und Handschuhe, eides am besten   atmumngsaktiv

Auf Baumwolle lieber verzichten, denn sie nimmt beim Schwitzen die Feuchtigkeit auf, anstatt sie nach außen abzugeben – das kann leicht zu Verkühlungen führen.

Was fehlt noch? Richtig, die Füße! Oft frieren Zehen, wenn die Blutzirkulation ungenügend ist, also mal ganz einfach gesagt, wenn deine Zehen schlecht durchblutet werden frieren sie. Deshalb die Schnürung etwas lockern.

Fazit:  Alles ist möglich – Toyota. Nein, jetzt mal im Ernst. Auf die Kleidung kommt es an! Joggen und Walken wirken wie Medizin – das ganze Jahr über, wenn (!) die „Verpackung“ stimmt.

Was sagen unsere Experten dazu? Macht Joggen bzw. Walken an kalten Tagen überhaupt Spass oder bricht über euch plötzlich wie im Tierreich der Winterschlaf herein? Habt ihr noch gute Ratschläge wie man sich dafür gerade an kalten Tagen motivieren kann? Gib deinen Senf dazu!

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