Multifunktionale High End Taschenlampe LED LENSER M7R

Eingeschaltete LED LENSER M7R
In der Vergangenheit durfte ich mehrere Taschenlampen von der Firma Zweibrüder Optoelectronics testen. Darunter unter anderem das Modell M1 (Produktseite der M7), sowie die Kopflampe H7R. Letztere wird übrigens immer noch bei jedem Angelausflug von mir genutzt. Diesmal wurde mir eine LED LENSER M7R zur Verfügung gestellt. Diese ist etwas größer als die LED LENSER M1 Taschenlampe, hat dafür aber auch mehr Funktionen und andere große Vorteile, die in diesem Artikel publiziert werden.
Gliederung:
- Allgemeines und Lieferumfang
- Funktionsumfang und Ladesystem der LED LENSER M7R
- Vor- und Nachteile der LED LENSER M7R
- Schlusswort zur M7R
1. Allgemeines und Lieferumfang
Geliefert wird die LED LENSER M7R in einem schicken Hartschalenkoffer. Separat dazu wird auch ein USB-Autoadapter verschickt auf den ich weiter unten eingehen werden. Außerdem befindet sich ein DINA4-Prospekt, welches die allgemeinen Funktionen erklärt.
Im Koffer der M7R befinden sich folgendes:
- LED LENSER M7R Taschenlampe
- Gürtel-Clip
- Instruction Card
- Wandbefestigung & Ladestation
- USB-Ladekabel
- Handschlaufe
- 1xICR18650 (Akku-Batterie)
- Bedienungsanleitung
Insgesamt erkennt man bereits am Lieferumfang wie qualitativ hochwertig die LED LENSER M7R ist. Irgendwie muss der hohe Preis aber auch gerechtfertigt werden.
2. Funktionsumfang und Ladesystem der LED LENSER M7R
2.1 Funktionsumfang
Unterschiedliche Lichtverhältnisse benötigen bei einer Taschenlampe verschiedene Funktionsmodi und Leuchtstufen. So hat die LED LENSER M7R 3 verschiedene Lichtprogramme (Professional, Easy und Defence) und 2 Energie-Modi (Energiesparmodus und konstanter Modus). Genannt wird dies bei LED LENSER die “SMART Light Technology“.
Der Professional-Mode ist der komplizierteste Modus, bietet dafür aber auch 8 verschiedene Lichtfunktionen (Boost, Morse, Power, Low Power, Strobe, Dim, Blink, S.O.S.). Sinnvoll ist dieser Modus nur bei bestimmten Anwendungen (z.B. Sicherheitsdienst oder Klettern). Wer eine gute Taschenlampe mit einfacher Bedienung und nur 2 Funktionen (Low Power und Dim) braucht, ist beim Easy-Mode richtig.
Diesen werde ich auch hauptsächlich nutzen. Im Defence-Mode stehen ebenfalls wenige Funktionen zur Verfügung: Power und Defence Strobe. Sinnvoll ist dieser Modus z.B. für Frauen, die Nachts unterwegs sind. Diese können superschnell den Verteidigungsmodus nutzen und so mögliche Angreifer blenden. Wer jetzt überfordert ist, braucht sich keine Sorgen machen. Die Funktionen sind super auf der Instruction Card im EC-Kartenformat erklärt (siehe Bild rechts).
Damit die Taschenlampe möglichst lange im Einsatz ist, kann der Energiesparmodus aktiviert werden. Hier wird die Leuchtkraft je länger die Taschenlampe an ist, immer weiter nach unten geregelt. So wird die Akkulaufzeit verlängert und die Taschenlampe nicht unnötig erhitzt. Im Gegensatz dazu steht die konstante Einstellung. Hier wird die Leuchtkraft nahezu konstant stark bleiben.
2.2 Ladesystem
Revolutionär ist das Ladesystem (genannt Floating Charge System) der M7R für eine Taschenlampe. Gespeist wird die Taschenlampe von einem ICR18650 Lithium-Ion Akku. So hat die LED Lenser eine maximale Leuchtkraft von 220 Lumen. Außerdem wurde die Leuchtdauer im Vergleich zur M7 fast verdoppelt. Da keine Batterien notwendig sind, entfällt auch der unnötige Batteriemüll.
Das Lademodul ist magnetisch und findet so schnell und verschleißfrei die korrekte Position an der M7R. Der Ladezustand wird durch eine Leuchte angezeigt. Für diejenigen, die es brauchen, gibt es auch eine Wandhalterung an die das Lademodul angesteckt werden kann. So schwebt die M7R quasi beim Laden und ist schnell wieder griffbereit.
Super gefallen mir die Möglichkeiten die M7R aufzuladen. Zu Hause nutzt man das gewöhnliche Netzteil, welches auf das Lademodul mit dem USB-Stecker gesteckt wird. Unterwegs mit dem Notebook kann die M7R auch über das Notebook Strom beziehen. Selbst für das Auto gibt es einen passenden Adapter, so dass man die M7R auch optimal als Taschenlampe für das Fahrzeug nutzen kann.
3. Vor- und Nachteile der LED LENSER M7R
Die Vorteile der M7R sind gewaltig und lassen den hohen Preis für eine qualitativ hochwertige Taschenlampe rechtfertigen:
Top Ladesystem mit verschiedenen Lademöglichkeiten (USB, Auto, Netzteil)
Magnetische Kontakt (verschleißfrei)
Ladezustandsanzeige
großer Funktionsumfang (siehe oben)
Schickes Design
Robust gebaut
Umweltfreundlich (siehe oben Akku)
Gute Anleitung
Warnung bei niedrigem Batterie-Status (Low Battery Message System)
Stufenlose Fokussierung, die auch fixiert werden kann (Advanced Focus System)
Allerdings habe ich auch ein wenig Kritik, was die M7R angeht:
Taschenlampe rollt beim Ablegen ab
Preis recht hoch
Ohne EC-Karte könnte man die Einstellmöglichkeiten schnell vergessen – vor allem, wenn man die M7R nicht regelmäßig benutzt.
Stellt man die M7R im Dunkeln senkrecht ab, so könnte man diese verlieren. Andere Taschenlampen haben Einkerbungen, die Licht durchschimmern lassen.
4. Schlusswort zur M7R
Insgesamt kann man bereits an den Vor- und Nachteilen sehen, dass sich der Kauf einer M7R wirklich lohnt. Gerade Personen, die viel Wert auf eine qualitative Taschenlampe wert legen, kommen kaum um die LED LENSER M7R rum.
Da die M7R wegen des Akkus und der langen Leuchtdauer umweltbewusst ist, habe ich mich entschlossen die Taschenlampe M7R einem bekannten zu schenken, der besonders umweltbewusst in der Vergangenheit gehandelt hat. Doch mehr dazu in einem späteren Beitrag hier auf http://blog.kruta.de. Hier erstmal noch einige Fotos vom Einsatz der M7R.
Eine zu der M7R ähnliche Taschenlampe ist die MT7, die speziell für Spezialeinheiten des Law Enforcement entwickelt wurde. Wer mehr Informationen zu Taschenlampen von LED LENSER haben möchte, sollte in die LED LENSER Gallery oder in das Forum schauen. Auch ist LED Lenser bei Twitter und Facebook aktiv.
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Autor: Konstantin Matern Nick: KosTja Posten: Admin Wohnort: Lehrte |
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[...] durfte die LED LENSER M7R testen. Diese besticht nicht nur durch große Funktionsvielfalt und das praktische Ladesystem, [...]













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