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Sexuelle Schwierigkeiten – Belastung der Partnerschaft

Apr 30 2014

Dass Sex in einer Partnerschaft eine wesentliche Rolle spielt, steht außer Frage. Doch nicht immer läuft es rund im Bett. Sexuelle Probleme können in jeder Partnerschaft früher oder später auftreten. Von Erektionsstörungen über Schmerzen beim Geschlechtsverkehr bei Frauen bis hin zum vorzeitigen Samenerguss können diverse Hindernisse die Beziehung belasten. Leider meiden viele Betroffene den Weg zum Arzt, obwohl ein Großteil der Probleme behandelbar ist.

Sexuelle Probleme kein Tabuthema mehr

Sexuelle Probleme wie etwa Erektionsstörungen waren bis vor einigen Jahren ein absolutes Tabuthema. Mann sprach nicht gerne darüber. Schließlich wurde das Problem als Schwäche verstanden. Heute machen Werbespots im herkömmlichen Abendprogramm auf mögliche Lösungen aufmerksam. Sexuelle Probleme sind weitestgehend enttabuisiert und viele gehen vergleichsweise offen damit um. So beispielsweise mit unangenehmen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr bei Frauen. Unter dem Begriff Dyspareunie zusammengefasst, sorgt die sexuelle Funktionsstörung bei vielen Frauen beim Sex für starke Schmerzen im Genitalbereich. Häufig liegt die Ursache in den Veränderungen des Klimas in der Scheide, die während des natürlichen Zyklus auftreten. Ein genussvolles Vorspiel und Gleitgel sorgen in vielen Fällen bereits für Abhilfe. Sind die Beschwerden psychisch bedingt, ist eine Therapie angebracht.
Komplexer gestaltet sich das Problem der Orgasmusfähigkeit. Viele Frauen leiden darunter, dass sie beim Sex nicht zum Höhepunkt kommen. Die Ursachen können auch hier vielseitig sein. Dass das Problem mit einem Gang zum Arzt behoben werden kann, wissen viele nicht. Ein Hormonmangel kann für die eingeschränkte Orgasmusfähigkeit verantwortlich sein. Frauenärzte können diesen einfach diagnostizieren und therapieren. Der Gang zum Experten ist daher empfehlenswert. Ein anderes Problem bei Frauen ist unter Vaginismus mehr oder weniger bekannt. Frauen, die darunter leiden, sind nicht in der Lage Sex zu haben, weil sich die Muskulatur im gesamten Beckenboden und in der Scheide verkrampfen. Dieser sogenannte Scheidenkrampf wird häufig von psychischen Problemen verursacht. Depressionen oder sexueller Missbrauch können die Auslöser sein. In einer Therapie sind die psychischen Leiden behandelbar.

Zu frühe Ejakulation – Noch immer tabu

Doch obwohl über zahlreiche Sexualprobleme offener gesprochen wird, gibt es noch immer gewisse Tabuthemen. Eines davon ist der vorzeitige Samenerguss. Im Vergleich zur Erektionsstörung ist dieses Leiden weitaus weniger präsent. Und das obwohl Schätzungen der Wissenschaft zu folge jeder fünfte Mann davon betroffen ist. Das Problem einer frühen Ejakulation, wie es beispielsweise online unter späterkommen.de ausführlich erläutert wird, ist aber keine aussichtslose Angelegenheit. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Formen des vorzeitigen Samenergusses. Während die lebenslange Form bereits beim ersten sexuellen Kontakt auftritt, kann die erworbene Form als Begleiterscheinung von Grunderkrankungen vorkommen. Auf dem genannten Informationsportal wird bestätigt: „Beide Formen des vorzeitigen Samenerguss sind vom Arzt und Sexualtherapeuten behandelbar.“ Daher sollten sich Männer keinesfalls damit abfinden, sondern einen Facharzt um Rat fragen.

Welcher Arzt ist der richtige Ansprechpartner?

Grundsätzlich ist der Gynäkologie bei körperlichen Beschwerden, die in Verbindung mit Sex auftreten, der richtige Ansprechpartner. Ein Sexualtherapeut kann helfen, wenn es anderweitig problematisch mit dem Sex wird und beispielsweise psychische Schwierigkeiten vorliegen. Bei der Wahl eines Sexualtherapeuten ist allerdings dringend darauf zu achten, dass es sich um einen ausgebildeten Psychologen oder Psychotherapeuten handelt. Denn der Begriff „Sexualtherapeut“ ist als Berufsbezeichnung nicht geschützt. Männer können sich beispielsweise aufgrund des vorzeitigen Samenergusses an Urologen oder Sexualmediziner wenden. Auch der Hausarzt steht als erster Ansprechpartner zur Verfügung.
Bildquelle: niekverlaan (Niek Verlaan)/ pixabay.com

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