Robert Enke Selbstmord oder Unfall – Gründe und Infos
Am 10. November starb Nationaltorwart Robert Enke. Mit 160 Stundenkilometern soll ihn an einem Bahnübergang um ca. 18:17 Uhr ein Zug erfasst haben. Wir haben für euch aus vielen Quellen zusammengestellt, ob es sich um einen Selbstmord oder Unfall handelte.
Er spielte bei Hannover 96. Seine Karriere ging bergauf. 2006 und 2007 wurde er zum Sportler des Jahres in Niedersachsen ausgezeichnet. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 hätte er als erster oder zweiter Torwart spielen können. Dennoch schien es diesem erfolgreichen Spieler nicht nur gut zu gehen.
Was geschah mit Robert Enke am 10. November?
Vormittag trainierte Robert Enke noch mit seinem Torwarttrainer Jörg Sievers. Beim Nachmittags-Training war er dann nicht mehr anwesend. Anrufe seines Beraters (Jörg Neblung) soll er dann nicht angenommen haben – das Handy von Enke war zu dem Zeitpunkt abgeschaltet. Schon jetzt wurde die Polizei alarmiert und auch die Frau benachrichtigt.
Zu dieser Zeit ist er in einer Nachbarstadt namens Neustadt am Rübenberge im Ortsteil Eilvese – nur 2,5 km entfernt von seinem Wohnort Empede. Er parkte seinen Wagen in der Nähe der Bahnstrecke, schloss es nicht ab und hinterließ auch sein Portmonnaie darin. Das sind alles Anzeichen für einen Selbstmord.
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Grund für Robert Enkes Tod
Es wurde scheinbar ein Abschiedsbrief gefunden. Von daher handelte es sich wohl wirklich um Selbstmord und keinen Unfall – so auch von Jörg Neblung bestätigt. Zurück lässt Enke seine Ehe-Frau Teresa und sein Adoptiv-Kind (Leila) – das Mädchen haben die Beiden im Mai adoptiert. Seine leibliche Tochter Lara († 2J.) verstarb vorher aufgrund eines schweren Herzfehlers.
Die Reaktionen auf seinen Tod sind bereits im Internet weit verbreitet. Kein Wunder Robert Enke zählte zu den menschlichsten Typen im Fußballgeschäft, der sich übrigens auch für den Tierschutz engagierte. Schockiert sind die meisten Fußballfans über den Tod von Robert Enke.
Über Gründe für den Selbstmord kann bislang nur spekuliert werden. Sicherlich spielt da der Tod seiner Tochter mit. Öffentlich schien er damit aber gut umzugehen und einigermaßen davon erholt zu haben. Ob eine Infektion etwas damit zu tun hat, ist bislang noch unbekannt. In psychologischer Behandlung soll der Hannover 96 Torwart Robert Enke gewesen sein.
**UPDATE** Robert Enke litt an Depressionen, so sein behandelnder Arzt. Er hatte Angst zu versagen und auch dadurch seine Adoptivtochter zu verlieren. In Zusammenhang mit der Infektion geriet er in eine Krise. In seinem Abschiedsbrief entschuldigt Enke sich bei Therapeuten und seinen Angehörigen für die Täuschung.
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Autor: Konstantin Matern Nick: KosTja Posten: Admin Wohnort: Lehrte |



Robert Enke stand jedoch mitten im Leben. Leider hat er (so im Moment meine einzige Erklärung) den Tod seiner Tochter nicht verkraftet. Ich hoffe, dass da mehr Infos bei der PK um 13.00 Uhr kommen.
Ich hoffe, dass seine Ehefrau und sein Adoptivkind, sowie der Rest der Familie und insbesondere der Lokführer viel Zuspruch und Hilfe findet und auch annimmt, um an dieser Situation nicht auch zu zerbrechen.