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Partnerschaft: Fünf Anzeichen für Bindungsangst

Apr 25 2013

Ein neuer Partner, Sympathie, körperliche Anziehung – es scheint alles perfekt zu sein. Doch von einer gemeinsamen Zukunftsplanung und einer dauerhaften Beziehung möchte der neue Partner nichts wissen. Besonders mit fortschreitendem Alter und nach häufigen Enttäuschungen werden viele übervorsichtig und haben Angst sich zu binden. Folgende fünf Anzeichen weisen auf eine Bindungsangst hin.

Die Zukunft nicht planen wollen

Menschen mit Bindungsangst hassen es zu planen. Meistens leben sie in den Tag hinein. Es wird schwer fallen, mit diesen Menschen über den zukünftigen Sommerurlaub oder Feste zu sprechen. Davon wollen sie meist nichts wissen. Häufig haben sie auch keine Lust über wichtige Ereignisse wie Kinder oder Heirat zu diskutieren – auch wenn es oft nur hypothetische Dinge sind.

Unzuverlässigkeit

Sich nicht binden zu wollen, heißt seine Freiheiten zu genießen und diesen auch unabhängig den Wünschen des Partners nachzugehen. Freiheiten sind in einer Beziehung zwar wichtig, man sollte allerdings aufpassen, wenn der Partner Termine und Treffen immer wieder verschiebt oder sich nur ungern fest verabredet. In diesem Fall sollte man sich genau überlegen, ob man gerne versetzt wird und permanent zurückstecken möchte. Schließlich trifft man sich doch gerne mit einer neuen Liebe.

Ausgrenzen und nicht integrieren

Menschen, die sich nicht festlegen können, werden den Partner aus dem eigenen Freundes- und Familienkreis ausschließen – und umgekehrt. Sie möchten auch nicht die Freunde und Verwandten des Partners kennenlernen. Menschen mit Bindungsangst bewahren sich so den Single-Modus. Wer seinen Partner allerdings liebt und eine Zukunft mit ihm planen möchte, ist auch gewillt, die Freunde kennenzulernen. Zudem die Freunde und Familie in der Hinsicht interessant sind, da man von ihnen viel über den Partner erfährt.

Vollendete Tatsachen

Wie auf dem Online-Magazin „Das Beraterteam“ gelesen äußert sich Bindungsangst, wenn Sie Ihr Partner ständig vor vollendeten Tatsachen stellt. Wer schon am Anfang des Jahres seinen Jahresurlaub alleine plant, möchte definitiv alleine entscheiden. Ein gemeinsames Leben zu planen dürfte hier nur schwer gelingen.

Rückzug und Flucht

Sobald eine Partnerschaft verbindlich wird, fangen Beziehungsphobiker an, sich unwohl zu fühlen. Das Unwohlsein äußert sich, wenn der Partner mehr Freiraum wünscht, nicht über seine Gefühle sprechen möchte und innerlich distanziert wirkt – so als wäre ihr oder ihm die Beziehung nicht wichtig. Kritisch wird es dann, wenn der Partner Gespräche verweigert und tagelang abtaucht. Meist ist dann der Schlusspunkt einer Beziehung erreicht.

Wenn Sie das Gefühl haben Ihr Partner möchte sich nicht binden, sprechen Sie offen mit ihr oder ihm über Ihre Gefühle. Aber klagen Sie Ihren Partner nicht an, seien Sie geduldig! Außerdem sollten Sie Ihre Wünsche zeitnah mit Ihrem Partner besprechen und sie mit dessen Vorstellungen abgleichen. Wer ehrlich über seine Gefühle spricht, gibt dem anderen auch die Chance, seine Angst zu überwinden oder im schlimmsten Fall einen Schlussstrich zu ziehen.

Bild: SergejKhackimullin-Fotolia.com

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